SüdinselNordinsel
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Die Südinsel ist geprägt durch
landschaftliche Gegensätze:
schroffe Bergwelt in den Südalpen,
fruchtbares Farmland an der
Ostküste, Weinanbau im Nordosten,
undurchdringlicher Regenwald im
Südwesten.                                       

Ausgangspunkt unserer Reise war Christchurch, mit 340.000 Einwohnern drittgrößte Stadt des Landes. Mit seinen grauen neugotischen Bauten kann es die Herkunft seiner englischen Gründer nicht leugnen, die 1850 damit begannen, konsequent die alte Heimat zu kopieren. Großzügige Grünanlagen, der Botanische Garten und das Flüßchen Avon lockern das ansonsten eher statische Stadtbild auf.


An Wochenenden findet rund
um das Arts Center, der
ehemaligen Universität, ein Kunst-
und Handwerkermarkt statt, der
gleichermaßen Einheimische wie
Touristen anlockt.                            


Wer die Stadt eher geruhsam erkunden möchte, vertraut sich der historischen
Trambahn zu einer City-Tour an oder läßt sich in flachen Kähnen über den Avon staken.

Südöstlich der Stadt erstrecken sich Vororte wie Sumner oder Lyttleton, die über eine kurvenreiche Höhenstraße zu erreichen sind. Von hier aus bieten sich bei guter Sicht weitreichende Ausblicke auf die Banks-Halbinsel und die Küste.
                               Sumner                Lyttleton

Unsere Fahrtroute verlief über den Arthur´s Pass an die Westküste. Hokitika ist das Zentrum der neuseeländischen Jade-Verarbeitung. Am nahegelegenen Arahura River liegen reichhaltige Greenstone-Vorkommen, die in Hokitika in mehreren Betrieben verarbeitet werden.
 
Nachdem das Rohmaterial in handliche Stücke geschnitten wurde, beginnt das Bohren, Fräsen, Schleifen und Polieren. Die fertigen Stücke werden konfektioniert und in den Ausstellungs- und Verkaufsbereich gegeben.


Die Westküste der Südinsel, der wir
dann in Richtung Süden folgten, ist
wild zerklüftet und das angespülte
Treibholz läßt erahnen, wie rauh die
Tasmansee sein kann.   



Die Straße tauchte nun immer
häufiger in den Regenwald ein,
der hier sich selbst überlassen ist und
dessen auffälligste Pflanzen riesige
Baumfarne sind.

Rund um Lake Matheson, den man in einer guten Stunde
umwandern kann, finden sich alle Elemente einer intakten
Flora und Fauna. Bei wolkenlosem Himmel und Windstille
spiegeln sich die umliegenden 3000er im See.                        
                                                                                         
                                                                                                 

Der Weg führte uns wieder ins Landesinnere. Ziel war Queenstown, eine in mehrerer Hinsicht sowohl für Einheimische als auch Touristen anziehende Stadt.
  


Wer den ultimativen Kick sucht,
kann in der näheren Umgebung
alle erdenklichen Fun-Sportarten  betreiben. Das beginnt
mit dem Bungee-Jumping von
der berühmten Kawarau-Bridge,
kann mit einer rasanten Jetboot-
Fahrt auf dem Shotover-River
fortgesetzt werden ...
        
       
  ... und endet  womöglich mit 
  einem Tandem- Paraglider-Flug 
  vom Bob´s Peak  mit Ausblick 
  auf die Stadt, den  Lake Wakatipu 
  und die Bergkette der Remarkables.      
 
Es gibt jedoch Alternativen.
Zum Beispiel eine Fahrt mit dem
historischen Dampfschiff
TSS Earnslaw mit der Möglichkeit,
dem Heizer und den Maschinisten
bei der Arbeit zuzusehen.
Die Fahrt auf dem See führt hinüber
zur Walter Peak-Station, deren
Betreiber sich bei der Arbeit über die
Schulter schauen lassen und in einer
einstündigen Show alles zeigen, was
man über den Betrieb einer Schaf-
Farm wissen muss.                         
 
 Queenstown ist aber auch
 Ausgangspunkt für Exkursionen
 in das Fjordland. Wir nutzten das
 gute Wetter zu einem Flug an
 den Milford-Sound. Bei strahlend
 blauem Himmel und ungetrübter 
 Weitsicht wurde der Überflug der
 Südalpen zu einem unvergeßlichen
 Höhepunkt unserer Reise.


Der 16 Kilometer lange Milford-Sound
zeigte sich von seiner besten Seite.
Das ist bei 300 Regentagen und
durchschnittlich 6.600 mm
Niederschlag pro Jahr nicht selbstverständlich.
                                                             
                                                                                                 


Der Kürbis zählt offensichtlich zu
den Grundnahrungsmitteln der
Neuseeländer und wird, wie in
diesem Hofladen, in allen
erdenklichen Formen vermarktet.


Neuseeland ist eine einzige große Schaffarm. Es gibt geschätzt 70 Millionen Tiere, die mit ihrem Fleisch und ihrer Wolle einen wesentlichen Teil zum Bruttosozialprodukt beitragen.
                                       
An der Ostküste besuchten wir Dunedin. Die Stadt, 1848 von schottischen  Einwanderern
gegründet, wirkt morgens noch etwas verschlafen. Der Bahnhof ist jedoch auch um diese
Zeit wegen seiner Renaissance-Architektur einen Besuch wert. Er wurde im Jahre 1906  fertiggestellt.
                                                                                                                                  


Dunedin liegt am Ende einer langgezogenen Bucht, deren südliche Flanke die Otago-Halbinsel bildet. Hier bieten sich Möglichkeiten der Tierbeobachtung.
An der Spitze dieser Halbinsel, auf Taiaroa Head,  kann man unter fachkundiger Aufsicht Königsalbatrossen bei der Aufzucht ihres Nachwuchses zusehen.
    



An der Pazifikseite der Halbinsel nisten an mehreren Stränden Gelbaugen-Pinguine.
Besucher des Penguin Place kommen in
getarnten Gräben und Unterständen bis
auf wenige Meter an die Vögel heran.


Auch die Moeraki Boulders,
kreisrunde Steinkugeln mit einem
Durchmesser von bis zu vier
Metern, lohnen einen Zwischenstopp.
Die Entstehung dieser
Kugeln vor rund 60 Millionen Jahren
auf dem Grund eines Ur-Meeres
erklären Wissenschaftler durch einen
ähnlichen Prozeß, wie wir ihn im
Kleinen von Perlen kennen.
                                                      


Unsere Reiseroute folgte nun der Ostküste in Richtung Norden,
allerdings nicht ohne durch einen Abstecher in das Landesinnere einen Blick auf den mit 3.753 Meter höchsten Berg des Landes,
den Mount Cook geworfen zu haben.

                                                               
Und es gab noch eine Gelegenheit, Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Diesmal sind es die Wale vor Kaikoura. Wer keinen Platz mehr auf einem der zahlreichen Beobachtungsboote findet, nimmt den Hubschrauber, um diesen majestätischen Meeressäugern nahe zu kommen. Aus der Luft läßt sich die Größe der Tiere erahnen, die nach 45-minütigem Tauchgang für etwa 10 Minuten zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen, bevor sie wieder auf Nahrungssuche gehen.                                                                    

Vor dem Übersetzen zur Nordinsel bietet sich Picton als Ausgangspunkt für die Erkundung der Marlborough Sounds mit ihren weitverzweigten Fjorden an.

Eine Kombination aus Bootsfahrt und Wanderung erschließt
die Schönheiten dieser Landschaft.
Dabei transportieren die Postboote auch Fracht und Passagiere
zu den meist weit abgelegenen Mini-Siedlungen und einsamen
Farmen, die mit anderen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen sind.                                                                                  
                                                                                                                  
                          Picton
                

                                                                                     

Eine Wanderung auf dem Queen Charlotte Walkway,
der  über 67 Kilometer von Ship Cove nach Picton führt,
bietet neben dem Natur-Erlebnis auch Panorama-
Aussichten auf die bezaubernde Fjord-Landschaft
der Marlborough Sounds.


Nach einer Stärkung in der
Furneaux-Lodge bringt das Boot
die Wanderer zurück nach Picton.